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Gastgebermagazin Kampen

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Im Kampener Gastgebermagazin (GGM) finden Sie ausführliche Informationen zu Unterkunftstypen, der jeweiligen Ausstattung und den Preisen der Gastgeber. Wir möchten Sie Willkommen heißen in Kampen. Klein und fein, exklusiv und weltoffen, elegant und dörflich. Kampen ist das Dorf der reizvollen Kontraste: endlose Sandstrände und malerische Reetdachhäuser, berauschende Brandung und prickelnder Champagner, Gummistiefel und Gourmet-Menü, seelenstreichelnde Einsamkeit und heiße Partys, sensationelle Szenerie und sensible Gastgeber. Kampen freut sich auf Sie!

KAMPEN Ein Flirt fürs

KAMPEN Ein Flirt fürs Leben Kampen gibt sich die Ähre: Schilf ist eine der am weitesten verbreiteten Pflanzen der Welt und wird seit Jahrhunderten als Baumaterial verwendet. Auf einem Reetdach kommt es besonders schön zur Geltung. KAMPENs tradition Nur eine Möglichkeit zu haben, hat durchaus einen Vorteil: In Kampen ist die Frage nach der Bedachung eines Hauses ziemlich schnell beantwortet. So wird mit sanftem Druck Sylter Brauchtum bewahrt, gepflegt und weitergegeben. Auch ohne Vorschrift gäbe es für Jan Finke, Kampener Reetdachdecker in dritter Generation, zum Reetdach keine Alternative. Warum? Weil es im Winter darunter immer etwas wärmer ist und im Sommer kühler bleibt als unter Ziegeln oder Pfannen. Und wenn so ein Reetdach auch nicht gerade günstig ist, dekorativ ist es allemal. Wahrscheinlich ging es den alten Syltern aber weniger um Ästhetik als um Zweckmäßigkeit, als sie begannen, ihre Dächer mit den langen Schilfrohrhalmen zu decken. Das war eben billig, das Material für die Dächer wuchs von ganz allein und üppig auf den sumpfigen Feldern, quasi direkt vor der Haustür. Lange ist’s her und weil heute rund 70% der Insel unter Naturschutz stehen, es nur noch wenige Reetflächen gibt, die bewirtschaftet und abgeerntet werden, bezieht Jan Finke sein Reet nicht mehr von den Arealen bei der Kampener Vogelkoje, sondern vor allem aus Ungarn. Verarbeitet wird der Rohstoff aber immer noch wie anno dazumal. Schilfbündel von Hand öffnen, Halme in Fasson schneiden, legen, mit Haken und Draht vernähen, klopfen, bis alles so sitzt, dass Regenwasser optimal ablaufen kann – Reetdachdecken ist eine Kunst für sich. Kein Wunder also, dass nicht nur Jan Finke mit Argusaugen über die Arbeit auf seinen Baustellen wacht, auffallend viele Gäste bleiben neugierig stehen, sobald einer seiner Jungs aufs Dach steigt. Der Chef nimmt’s gelassen, kennt er schon, sie sind nun mal die Exoten unter den Bauhandwerkern und wann hat man auf dem Festland schon mal Gelegenheit, einen waschechten Reetdachdecker bei seiner ausgefallenen Tätigkeit zu beobachten. Übrigens stammte das Holz für den Dachstuhl in früheren Zeiten nicht direkt von der Insel, denn die war bis weit ins 19. Jahrhundert nahezu baumlos. Wer Bau- oder auch Brennmaterial brauchte, der machte sich auf zum Strand und sammelte Treibholz, das zuhauf mit der Flut anlandete. Unter anderem dem Mangel an verwertbarem Baumbestand, so heißt es, verdankt der Sylter Jöölboom seinen Ursprung. Genaues weiß man nicht, fest steht nur: Während auf dem Festland Christbäume in die guten Stuben Einzug hielten, entwickelten die Insulaner eine eigene Variante, Not macht bekanntlich erfinderisch. Holzgestell für die Kerzen, ein gebundener Kranz aus Buchsbaum, mit Pferd, Hund und Hahn traditionell heidnische Motive aus Salzteig, dazu rote Äpfel und als kleine humorige Reminiszenz ans Christentum tanzen fröhlich Adam und Eva um den Baum des Lebens. Auch wenn der Jöölboom nach und nach vom Christbaum abgelöst wurde, so ganz ins Vergessen geriet er dann doch nicht. Zum Glück, dafür ist er auch viel zu originell und besonders. Mittlerweile ziert die Sylter Ausgabe des Weihnachtsbaums in der Adventszeit wieder vielfach die Stuben der Insel. Beim Sylter Heimatverein „Söl’ring Foriining“ kann man sogar die Kunst des Jöölboom-Bauens erlernen. Wer weiß, vielleicht erobert er ja irgendwann von Sylt aus die Welt wie einst der Tannenbaum vor ihm. kampen I Jan Finke & Kathrin Wenzel / Klönschnacktür 6 Kampen auf Sylt I Kampens Tradition

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