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Pro Kampen 01|19

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PIUS REGLI & DR. FELIX

PIUS REGLI & DR. FELIX BERTRAM ALLERBESTE SYLT- BOTSCHAFTER FÜR DIE SCHWEIZ TEXT: IMKE WEIN N o 73 | Das Porträt 14 950.000 Gäste verzeichnet die Insel jährlich. Nur drei Prozent der Sylt-Reisenden kommen bislang aus dem Ausland, 14.300 dieser Gäste leben in der Schweiz. Da ist durchaus noch Luft nach oben, meinen die Sylter Touristiker, zumal es jetzt richtig solide Flugverbindungen zwischen Sylt und Zürich gibt, und ergreifen entsprechende Marketing-Maßnahmen. Ein Sylt-Botschafter, der diesen Posten freiwillig, unentgeltlich und sehr überzeugend verkörpert, ist Dr. Felix Bertram. Der Mediziner und Unternehmer kommt alle vier bis sechs Wochen, liebt die Insel ohne Ende und schreibt sogar Sylt-Kolumnen in der Tagespresse seiner Wahlheimat. Hinter dieser besonderen Verbindung steckt eine wunderbare Geschichte. Eine, die sich herrlich als Vorabend-Serienstoff anböte. Aber dafür ist sie eigentlich zu gut. Dr. Felix Bertram hat sie uns erzählt... Weder Akzent noch Optik dieses Mannes lassen auf eine original Schweizer Herkunft schließen. Die lässt sich Dr. Felix Bertram wirklich schwer andichten. Wir versuchen es erst gar nicht. Es war vielmehr eine reizvolle berufliche Option, die ihn hat vor Jahren aus dem deutschen Norden in das kleine Alpenland ziehen lassen. Dort ist der Dermatologe Chef von zwei sehr erfolgreichen Kliniken mit insgesamt 60 Mitarbeitern. Zudem hat er beinahe weltweit eine puristisch-hochwertige Kosmetik-Serie lanciert, die nicht zuletzt die Damenwelt in Asien begeistert. Eine ganz schön schillernde Karriere jedenfalls. Von seiner Arbeit spricht der sympathische Mittvierziger gerne, aber nicht, um die eigene Leistung leuchten zu lassen, sondern, weil er schlicht und ergreifend das liebt, was er tut. »Wenn ein Patient zu uns kommt, weil er unter etwas leidet, was wir ändern können, dann gibt es für mich nichts Schöneres. Das gilt für kosmetische Chirurgie genauso wie für die rekonstruktive«, versichert Dr. Felix Bertram auf unserem Spaziergang durch die Kampener Natur. Seine Verbindung zu Sylt ist ihm heilig. Alle vier bis sechs Wochen kommt er, meistens geflogen. Um ausgiebig zu lüften, die Natur zu genießen, das Leben und um mal »etwas planlos zu sein«. Die Insel ist »sein Kraftort«, wie er es nennt. Und er weiß wirklich, wovon er spricht, denn er hat auf diesem 100 Quadratkilometer großen Sandknust sogar ein Jahr lang gearbeitet. Und das kam so: Als Abiturient wusste der ehemalige und bis heute überzeugte Waldorfschüler Felix (»Wir haben oft einen kreativeren Ansatz als unsere Mitmenschen«) noch nicht so recht, wo die Reise beruflich für ihn hingehen sollte. Dann hatte er einen üblen Motorradunfall, landete im Krankenhaus in Hamburg St. Georg, lag im Koma. Dass ihm unterhalb des Knies ein Bein amputiert werden musste, war beinahe noch das geringere Übel. Doch Felix wurde gesund – allerdings dauerte die Genesung viele Monate. Seine bis heute spürbare Demut dem Leben gegenüber, die Dankbarkeit für jeden Tag resultiert nicht zuletzt aus dieser Erfahrung. Wie aber auch eine wichtige Lebensentscheidung. »Durch die lange Zeit im Krankenhaus wusste ich, dass ich Arzt werden wollte und zwar ein guter.« Er war ein fleißiger Student. Zunächst

galt seine Leidenschaft der Unfallchirurgie. Und obwohl er aus seiner Prothese wirklich keine große Geschichte macht, war das lange Stehen doch ein Einschränkungsgrund für die Wahl seiner medizinischen Fachrichtung. Er entschied sich für die Dermatologie und verbrachte ein Jahr seiner fachärztlichen Ausbildung bei Prof. Dr. Buhles in der Asklepios Nordseeklinik in Westerland. »Seitdem bin ich der Magie der Insel total erlegen. Ich könnte schwerlich ohne Sylt.« Als er schließlich Anfang des Jahrtausends perfekt ausgebildet war, wollte der junge Doktor sich mit einer Praxis in Hamburg selbstständig machen. Doch seine Mittel reichten nicht. Er bekam in Aarau, der Kanton-Hauptstadt von Aargau, 40 Kilometer westlich von Zürich, von einem älteren Kollegen die Übernahme einer dermatologischen Praxis zu bezahlbaren Konditionen angeboten und griff zu. Ein Schritt, den er niemals bereut hat. »Es lief von Anfang an hervorragend. Wir mussten uns sehr bald vergrößern«, beschreibt Bertram bescheiden. Heute umfassen die »Skinmed«-Hautzentren eine Niederlassung in Aarau auf 600 Quadratmetern Fläche sowie ein dreimal so großes Klinikum in Lenzburg im selben Kanton. Zusätzlich noch mit einer hochwertigen Kosmetik-Serie anzutreten, entspricht wahrscheinlich Bertrams Freude an kreativen und ganzheitlichen Ansätzen und da kommt wieder die Waldorf-Pädagogik ins Spiel. Übrigens finden nicht nur Asiatinnen die Produkte aus der Schweiz ganz vortrefflich – auch in der Kampener Douglas-Filiale verzeichnet die vegane Hightec-Kosmetik einen überdurchschnittlichen Absatz. Bei der Arbeit: Zwei Kliniken und eine erfolgreiche Kosmetikserie. Kraft tankt Dr. Felix Bertram auf Sylt. Galerie Falkenstern Fine Art Alte Dorfstrasse 1 - 25999 Kampen/Sylt - 04651 – 42413 Siegward Sprotte, In meinem Garten, 1992, Aquarell auf Japan info@FalkensternFineArt.com - www.FalkensternFineArt.com

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