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Pro Kampen 01|19

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Alternativlos gut –

Alternativlos gut – der rote Sylt Shuttle! Flotter Typ … und im Juni in Kampen zu Gast Kommen Sie mit uns schnell und entspannt auf die Insel. Vertrauen Sie auf unsere jahrzehntelange Erfahrung. Wir bieten Ihnen die höchste Stellplatzkapazität und eine garantierte Vorwärtsbeförderung auf unseren Doppelstockeinheiten. Mit 14.000 Fahrten im Jahr sind wir für Sie von frühmorgens bis spätabends ein zuverlässiger, sicherer und schneller Dienstleister. Wir freuen uns auf Sie! Mehr Infos unter bahn.de/syltshuttle kann ich nur bestätigen, denn es wird einem schnell zu viel, das wirkliche Leben, und dann muss man leiden. Wir sprechen länger über die Bedeutung von Freunden und Vertrauten, die Erdung, Milde und Sozialleben möglich machen. Ich traue mich zu fragen, warum die Lebenswelten seiner Figuren oft so verstörend und hässlich seien. Heinz Strunk fordert dazu auf, mal an einer Autobahnraststätte zu verweilen, zwei Stündchen, damit man gewahr wird, wie viel Hässlichkeit einen umgibt und welcher Natur der Mensch ist, der das erschaffen hat und der das nutzt. Heinz Strunk ist gerade im »Teemännchen« einer, der diese Hässlichkeit ungeschönt dokumentiert, ohne groß zu bewerten, sondern einfach auf seine Art beschreibt mit diesem lakonisch-bösen Stil, der dem Leser den Schweiß auf die Stirn treibt. Er lässt uns allein damit, meistens ohne Ausweg, und genau dadurch regt sich so viel. Erkenntnis ist ja in den seltensten Fällen vergnüglich. Mit Überzeichnung, Ironie und dem ganzen Repertoire des Absurden bietet Strunk sonst oft einen Rettungsanker, um das menschliche Rauschen erträglich zu machen und etwas Licht ins Dunkel des Erkennenden zu bringen. Seine »Intimschatulle« ist ein wunderbares Beispiel, die Kurzhörspiele, die Figur des Jürgen Dose zum Beispiel – toller Typ. Im »Goldenen Handschuh« und beim »Teemännchen« gibt es wenig Rettung über den Ausweg des Humors. Gerade diese Bücher sind jedoch besonders erfolgreich. ERGO: Der Leser verträgt mehr Härte, als man ihm zugetraut hätte. Heinz Strunk signalisiert dezent Unruhe. Ein Exposé muss noch fertig werden. Schnell springt er an seine elektronische Schreibmaschine und zeigt mir den noch nicht ganz veröffentlichten Strunk-Foto-Kalender 2020 – mit wahrhaft opulenten Selbstinszenierungen. Der Kalender wird »Wichs-Vorlage« heißen und für den Titel und diese Kompositionen mit dem schmucken Mittfünfziger könnte man ihn gleich schon wieder küssen. Ja, er hat den Hype verdient, ob er das jetzt selbst so toll findet oder nicht. Was für ein Kerl. Er zieht alle Register, springt von einem Genre ins nächste und vermischt sie alle mit Meisterschaft. Eine »Wichs-Vorlage« – da hat er mal eben mit dem Titel alles gesagt. WUNDERBAR. Und jetzt beim höflichen »Auf Wiedersehen bis zum Juni auf Sylt« sei sie doch schnell noch ausgespuckt. Diese eine schnelle Frage: »Gute Menschen – gibt’s die?« »Doch, die gibt es. Aber nicht so oft.« Ha. Er mag sie doch irgendwie – die Menschen – ich hab’s ja gewusst. Jetzt kann ich Strunk beruhigt weiter toll finden.

+++ TERMINE +++++++++ TERMINE +++++++++ TERMINE +++ LITERATUR – WER KOMMT WANN ZUM 22. LITERATURSOMMER NACH KAMPEN? Do. 13. Juni, 20 Uhr HEINZ STRUNK »Das Teemännchen« Kurze bis sehr kurze Kurzgeschichten aus dem strunkschen Themen-Kosmos. FOTO: DENNIS DIRKSEN Do. 27. Juni, 20 Uhr ANNE GESTHUYSEN »Mädelsabend« Wie viel Ehe verträgt ein erfülltes Frauenleben eigentlich? Der Oma-Enkelin-Bestseller vom Niederrhein geht dieser elementaren Frage auf den Grund. Do. 18. Juli, 20 Uhr DIRK ROSSMANN »…dann bin ich auf den Baum geklettert! « Von Aufstieg, Mut und Wandel 1972 eröffnete Dirk Roßmann den ersten Drogeriemarkt mit Selbstbedienung. Seine Unternehmer-Biografie hat herrliche Brüche und ist darum spannend. Eine moderierte Lesung. © JENNIFER FEY Do. 25. Juli, 20 Uhr DUNJA HAYALI »Haymatland« - Wie wollen wir zusammenleben? Menschen wie Dunja Hayli müsste es viel mehr geben. Menschen, die sich etwas trauen, die Haltung haben und die polarisieren. Die Tochter irakischer Eltern kommt mit der wichtigen Fragestellung nach Kampen, wie unsere Gesellschaft eigentlich in der Zukunft aussehen soll. Do. 8. August, 20 Uhr ROBERT HABECK – EIN GESPRÄCH »Wer wir sein könnten« Der Untertitel des Bestsellers sagt alles: Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht. Der charismatische Politiker, Autor und Hoffnungsträger im Gespräch. Mi. 28. August, 20 Uhr BETTINA TIETJEN – LESUNG »Tietjen auf Tour« Herrliche Camping- Geschichten über wunderschöne Landschaften, Menschen und skurrile Begebenheiten. Ein Buch voller Lebenslust. Eine moderierte Lesung. Do. 1. August, 20 Uhr HUBERTUS MEYER-BURCKHARDT – EIN GESPRÄCH »Frauen Geschichten« Nicht alle Männer sind hilflos, wenn sie starken Frauen begegnen. Hubertus Meyer- Burckhardt machte das Beste draus – er schrieb ein Buch, in dem er erzählt, was Begegnungen mit Damen wie Veronica Ferres, Ina Müller oder Barbara Schöneberger mit ihm machten. Do. 5. September, 20 Uhr ROLF SEELMANN- EGGEBERT – EIN GESPRÄCH »In Hütten und Palästen« Das Buch über ein bewegtes Reporterleben erscheint erst im Juni und klingt vielversprechend. Über den Experten, der sich besonders mit dem Adel auskennt, sagte ein Kollege: »Wenn Rolf Seelmann-Eggebert nicht dabei war, ist eine Ehe eigentlich offiziell gar nicht geschlossen.«

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