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pro KAMPEN 02|18

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Pro Kampen

N o 70 | Aktuell 26

N o 70 | Aktuell 26 Zusammen mit ihrem Team beratschlagte die Tourismusdirektorin die Situation und spontan entstand die Idee, im Sommer 2018 einen Strandbereich auszuweisen, an dem Nacktsein Trumpf ist. Als Probephase. Im kreativen Zusammenspiel der Mitarbeiter stand dann plötzlich der entzückende Begriff »Nackedei Beach« im Raum und die Innovation für den Kampener Mittelstrand gewann an Kontur. Im wahrsten Sinne: Ein hübscher Popo sollte auf den Anfang und das Ende des neuen Bereichs aufmerksam machen. Und so geschah es: Dinah Boysen beschaffte eine exemplarische Rückansicht, der Kurkarten-Kontrolleur und studierte Designer Roger Glamann brachte den Popo in eine sehr elegante Form, Greg Baber und sein Team vom Bauhof sorgten dafür, dass die wahrhaft künstlerischen Schilder auch im Sand platziert werden können. Mitte Mai eröffneten alle Beteiligten »Nackedei Beach« nun in aller Form. Wo ist Nackedei Beach? Nördlich der Strandgastronomie »Kaamps 7« (ehemals »Grande Plage«). Am sogenannten »Mittelstrand«. Parkplatz: »Buhne 16« und dann den linken Weg durch die Dünen einschlagen, am reetgedeckten Klohäuschen vorbei und schon ist man da. Auf der Karte erstreckt sich Nackedei Beach über die Abschnitte F-G-H, etwa 900 Meter Strand in Richtung Süden. Nicht zu verfehlen durch die kunstvollen Schilder! FOTO/ISTOCKPHOTO: ONURDONGEL FKK auf Sylt. Die nackten Fakten. Die ersten Sommerfrischler auf Sylt badeten noch getrennt nach Geschlecht ht in verschiedenen Strandabschnitten und natürlich beinahe komplett verhüllt. Das erste Familienbad wurde 1902 in Westerland eingerichtet. Ebenfalls in Westerland eröffnete wenig später in den Dünen ein von den Blicken anderer durch eine Holzwand vollkommen geschütztes Luftbad. Hier durften die FKK-Pioniere schon nackig sein. In den 20er-Jahren pflegten Künstler und Freigeister rund um das Lister Klappholttal ein sehr liberales Miteinander – ein unmittelbares und unbekleidetes Erleben von Strand und Meer gehörte dazu. Ausgerechnet in der Nazi-Zeit wurde das Nacktbaden legalisiert. Heinrich Himmler sorgte 1942 für eine entsprechende Verordnung. In den prüden 50er-Jahren gab es in Westerland und später auch an den anderen Stränden erste FKK-Bereiche, die allerdings öffentlich noch sehr polarisierten. rten. In den 60er- und 70er-Jahren gewann das hüllenlose Lebensgefühl immer mehr Anhänger. Die Buhne 16 wurde in Westdeutschland zu dem wahrscheinlich h prominentesten Spot für FKK. Bis vor gut einem Jahrzehnt sah es auf Sylt noch ganz so aus, als würde die Unterteilung in Textil- und Nacktbadestrand irgendwann ganz wegfallen können und jeder würde die Strandgarderobe einfach nur konsequent seinen Bedürfnissen und Vorlieben anpassen. Doch das Gegenteil war der Fall: Überzeugte FKK-ler sind inzwischen eine e Minderheit. Und wie ist das nun an der »Buhne 16«? Hier gilt wie bisher: Erlaubt ist, was Spaß macht. Bekleidet oder hüllenlos – beides ist gleichermaßen gern gesehen! Frei nach dem Motto: »Textil & FKK – Hier kommen beide miteinander klar! Frei in den Strandabschnitten A-B-C-D-E« E Eine Einweihung nach Maß: die zupackenden Kreateure der schicken Schilder: v. l. Holger Klaus, Roger Glamann, Dinah Boysen, Niggi Brüggen und Moritz Berlin ILLUSTRATIONEN/ISTOCKPHOTO: HANAKAZ AM HAFEN 8-10 · 25992 LIST · TELEFON: 04651/889050 · E-MAIL: PAR@DISE-SYLT.DE · WWW.PARADISE-SYLT.DE

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