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FAMILIE STADELER

FAMILIE STADELER GENIESST JEDEN SOMMER DIE FERIEN MIT DREI GENERATIONEN IN KAMPEN meet nice people … H O T E L Strand, Meer, Natur sind für alle Beteiligten die Hauptattraktionen im Sylt-Urlaub N o 71 | Drei Generationen 14 TEXT: IMKE WEIN Familie Stadeler urlaubt mit Freude »im Rudel« – und das seit 22 Jahren im Sommer immer in Kampen Stellt man dem 81-jährigen Familienoberhaupt der Familie Stadeler diese Frage, hat er eine ebenso einfache wie überzeugende Antwort. Eine, an der Menschen in der Beziehungswirklichkeit oft scheitern. »Es geht um das richtige Verhältnis zwischen Gemeinsamkeit und Freiraum«, meint Hans- Joachim Stadeler. Dazu komme eine Portion an Toleranz, Geduld, die Erkenntnis, dass kleine Querelen und Spannungen zum Leben einfach dazugehören … Das richtige Maß an Freiheit und Gemeinsamkeit – darum geht es also. Wie das funktionieren kann, demonstriert der Clan ohne Vorsatz direkt in der Interview-Situation. Die vier Jungs – im Alter zwischen 6 und 15 Jahren – spielen im Garten Fußball, strömen herein, beteiligen sich am Gespräch, mampfen ein Stück Kuchen und sind wieder weg. Auffallend: Die vier bleiben die ganze Zeit über geduldig, obwohl sie eigentlich viel lieber zum Kampener Sturmhauben-Strand wollten. Schwiegersohn Stephan ist irgendwo nebenan, beschäftigt sich vielleicht mit seinem Hobby, der Fotografie. Die Schwiegertochter Kathrin kocht Kaffee. Sohn Nicolaus steckt den Kopf kurz zur Tür herein. Auf Nachfrage berichtet er, dass er während seiner Sylt-Zeit auch zeitweise im Dienst ist – er ist Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und die hat Ende Juli ihre Aktionstage in List. Familie Stadeler urlaubt seit 22 Jahren in Kampen. Aus Überzeugung, weil die Natur herrlich ist und weil alles, was sie für ihr Urlaubsglück brauchen, in unmittelbarer Nähe liegt. Seit etlichen Jahren mieten sie für mehrere Wochen zwei Hausscheiben im »Prahl Hüs« – die Uwe Düne in Sichtweite. Hier fühlen sich alle pudelwohl und können sich draußen wie drinnen frei bewegen. Die »Jungen« rei- FOTOS: FAMILIE STADELER; IMKE WEIN; ADOBESTOCK/KARANDAEV/ NULI_K/ UNPICT/ PERORI sen an und ab, wie es die Lebensplanung zulässt – die Großeltern sind die ganzen Ferien über in Kampen. »Ich wünschte, meine Mutter hätte mehr Zeit für sich. Aber sie arbeitet auch in den Ferien und kümmert sich um alle«, meint der elfjährige Niclas anerkennend. Die Angesprochene, Cerstin Stadeler, muss über die Worte ihres Jüngsten schmunzeln. Sie selbst empfindet es gar nicht als so große Belastung – weder die Arbeit, noch das »Sich-Kümmern«. Mit ihrem Mann Stephan betreibt sie in Bonn eine Werbeagentur. Ihren Eltern ist Cerstin Stadeler unendlich dankbar, dass sie früher so viel Hilfe erhielt, als die Kinder klein waren und sie arbeiten musste. Jetzt kümmern sich die Jüngeren wie selbstverständlich um die Älteren: »Wir wohnen auch in Bonn nah zusammen. Ich bin regelmäßig bei meinen Großeltern, das ist total entspannt da, aber ich helfe ihnen natürlich auch – ich mähe den Rasen, zum Beispiel«, erläutert Felix und gibt damit ein leuchtendes Beispiel für das Prinzip familiärer Solidarität. »Das Verhältnis zwischen Enkelkindern und Großeltern ist so besonders, innig und einvernehmlich – ich genieße es sehr mit den Jungs«, versichert Helga Stadeler und ihr Mann pflichtet ihr bei. Als erfolgreicher Arzt und Unternehmer gehört er zu den 60er- und 70er-Jahre-Vätern, die Familie nur als Randerscheinung des Alltags mitgestalten konnten. »Umso wunderbarer ist es, hier alle so intensiv zu erleben. Es gibt nichts Schöneres«, meint der Senior stolz. »Schwimmen im Meer – das ist das Schönste auf Sylt«, antworten Otto und Lenni wie aus einem Munde. Diese Leidenschaft ist eine große Schnittmenge bei fast allen Familienmitgliedern. Seit der Großvater nicht mehr so gut zu Fuß ist, schaut er den anderen beim Strandvergnügen von der Balustrade am Hauptstrand von oben aus zu. Ganz in der Nähe steht auch die »Familienbank« – ein Lieblingsplatz von allen. Eine Bank, die die Stadelers Kampen gespendet haben, um die Großmutter damit zu überraschen. In Helga Stadelers Lebensentwurf standen Kinder lange an erster Stelle, bevor sie selbst als Ärztin arbeitete. »Meine eigene Mutter hat als Medizinerin in der DDR ununterbrochen gearbeitet. Ich wollte das anders machen, für mich war es genau richtig so, aber da ist jede Frau anders. Diese Freiheit zu entscheiden ist ein Privileg«, sagt Helga Stadeler. Da sie sich in ihrer Doktorarbeit mit der medizinischen Für die Großeltern sind die Sommertage mit den Enkelkindern ein Lebenselixier Hotel Village Peter M. & Minka Stütz Alte Dorfstraße 7 25999 Kampen (Sylt) Tel. 04651-469 70 www.village-kampen.de

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