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JAN MANGELSEN // IM 2.

JAN MANGELSEN // IM 2. JAHR ALS KORBWÄRTER // VORHER WAR ER ÜBER 20 SOMMER LANG RETTUNGSSCHWIMMER N o 71 | Bastelbogen 26 Für die vier festen Korbwärter und den einen Springer in Kampen ist es nicht damit getan, die Körbchen mit freundlichen Worten an den Gast zu vermieten. An diesem so entspannten Strandjob hängt viel mehr Arbeit, als auf den ersten Blick ersichtlich. Dazu gehört, dass Jan nachmittags zuhause die Abrechnungen macht und die freien Kapazitäten organisiert. »In meinem Abschnitt stehen 350 Körbe. Gerade im Bereich des Hundestrandes habe ich im Juli und August kaum freie Körbe für die spontane Vermietung. Das gilt es immer mit Geduld zu vermitteln«, erzählt Jan. Er schwärmt von den Menschen, mit denen er arbeitet, den Kollegen auf dem Schwimmer-Turm, wo er selbst so lange Dienst getan hat, den anderen im Kampen-Team und Greg Baber, seinem Chef. »Ich fühle mich einfach rundherum wohl hier und genau dieses Lebensgefühl gebe ich an die Gäste weiter. André, mein Vorgänger, ist immer präsent bei uns, mit seinem französischen Charme, die Gäste erinnern sich gerne an ihn. Ich werde mal versuchen, ihn nächsten Winter auf Fuerteventura zu besuchen«, meint Jan Mangelsen. Seine Arbeit mit den Körben endet erst im späten Herbst. Wenn ein Gros des Bestandes wieder sicher in der Halle steht, wird jedes Korbmöbel von kiloweise Sand befreit und ein Plan erarbeitet, welcher Reparaturbedarf besteht. Knapp zehn Jahre beträgt übrigens die Lebensdauer eines durchschnittlichen Strandkorbes, wenn alles gut geht. Jan kommt sein Fachwissen als Schreiner bei den Reparaturarbeiten an allen Verschleißteilen sehr zugute. Jeder Korbwärter ist im Prinzip für seinen eigenen Bestand zuständig. Aber man hilft sich natürlich, wo immer es geht. PAPER DOLLS: BASTELSPASS MIT ÜBER 200 JAHREN TRADITION Vor allem Frauen 45+ geraten in Verzückung, wenn sie Bastelbögen mit Papierpuppen in die Finger bekommen. Die riesige, eigene Kollektion aus der Kindheit mit mehr oder weniger akkurat ausgeschnittenen Papier-Frauen (kaum Kerle, wenig Kinder) plus Garderobe mit unzähligen Accessoires kommt einem da pfeilschnell in den Sinn. Dicht gefolgt von der Erinnerung an den Frust, der sich einstellte, wenn nach dem dritten Spielen die Papierumklapper nicht mehr an den Figuren hielten und die Puppen ständig nackig dastanden. Warum man sich schließlich doch für »Barbie« und »Ken« entschied, wenn die Eltern das denn pädagogisch mittragen wollten. Schon Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Frankreich, England und Deutschland erste Papierpuppen in den Kinderzimmern – als Vorbild galten Darstellungen von gesellschaftlich hochrangigen Damen in festlicher Kleidung oder in Tracht. Heute werden alte Papierpuppen auf Sammlerbörsen hoch gehandelt. Online gibt es moderne Varianten zum Thema. Alles in allem Grund genug dem traditionsreichen Spielzeug hier mal zu huldigen … Wenn Boi morgens wach wird und sich kurz sortiert hat, freut er sich auf den Tag, der ihn erwartet: »Vorfreude auf die Arbeit ist nicht selbstverständlich. Hier passt einfach alles. Der Arbeitsplatz am Meer, die Kollegen, die Gäste – das gesamte Miteinander«, versichert der Sylter. In den letzten vier Sommern war er in List Rettungsschwimmer (»Da war es auch super, da lass ich nichts drauf kommen!«), jetzt ist er geografisch weiter nach Süden gezogen und darüber glücklich. Was die Zukunft bringen wird, ist Boi mit i noch nicht im Detail klar, könnte aber so aussehen: Lange Jahre hat der gelernte Tischler im »Pony« als Barkeeper gearbeitet. Er brennt für das Nachtleben. »Ich könnte mir supergut vorstellen in Westerland irgendwann einen eigenen Club zu machen. Ich habe da eine Vision«, sagt er strahlend. Gelernt hat er aus Erfahrung, dass man diszipliniert sein muss, wenn man im Nachtleben für das Vergnügen anderer zuständig ist. Weil seine Gesundheit Priorität hat, ist Boi streng mit sich und sportet jeden Tag ein paar Stunden. In Sachen sportliche Disziplin ist er erfahren: Schon als Kind trainierte er wie verrückt Tennis, lebte als Jugendlicher in Sport-Internaten in Spanien, Portugal, den USA und brachte es – wie er mit einem Augenzwinkern erzählt – auf die Nummer 384 der Weltrangliste. BOI BRÜGGEN // ERSTE SAISON IN KAMPEN // RETTUNGSSCHWIMMER AN DER »STURMHAUBE«

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