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Pro Kampen 1-2015

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Fritz J. Raddatz bei der

Fritz J. Raddatz bei der Präsentation seines Buches »Mein Sylt« im Jahr 2006 im Kampener Gogärtchen FOTO: SYLTPICTURE Tatsächlich gibt es nach wie vor eine klischeesüchtige Klientel, Kreissparkassendirektoren mit zu grünen Jacken, zu blonden Zweitfrauen und zu roten (Leih-)Wagen, die sich die Hälse verrenken — schon vormittags beim Sekt — nach »Prominenz«. Das ist, mag sein, auch Sylt. Mein Sylt liegt Lichtjahre entfernt; will sagen: beginnt ziemlich genau fünf Gehminuten von Kampens »Whiskymeile« entfernt. Als sei da ein Zaun gezogen mit dem Schild »Zutritt verboten« — so jäh einsam ist bereits der Weg zum und am Kampener Watt. Da umfängt den Spaziergänger eine geradezu bestürzende Stille. Anders als am meist brandungswütenden Meer herrscht hier zur »L‘heure bleue« — je nach Jahreszeit mit unterschiedlichem Beginn: Mai und Juni erst spät, so um 19 Uhr herum, im September schon am Nachmittag — eine Art vielstimmiges Schweigen, dessen Wispern sich zusammensetzt aus dem Schirpen des Schilfs, dem schleifenden Flügelschlag der Möwen, dem Gunksen des auf dem Sand spielenden Wassers; »die Rille unbelauscht«, schrieb Paul Celan einmal. Schwer zu definieren, worin das Betörende, die Melancholie dieser meist menschenleeren Landschaft besteht, deren Horizont sich im Frühsommer unendlich dehnt — der Himmel gleicht dem Perlmutt einer umgestülpten Riesenmuschel, graugrün und mit zarten Fäden von Rosa und Violett durchzogen. Dünen gibt es auch anderswo, Möwen kreischen an jedem Meer, und auch Ginster soll, wie man hört, in anderen Landschaften blühen. Und dennoch: Diese Mischung aus südlichem Glast, wenn die Sonne die Luft über den endlos scheinenden Stränden sirren macht, und nördlicher Störrischkeit (nirgendwo, so scheint mir, hat der Ginster so harte, spitze und lange Dornen) — diese Mischung öffnet der Seele Fenster. MEIN SYLT Fotografien von Karin Székessy 156 Seiten, gebunden mare, 18 Euro ISBN 978-3.936384-26-0 » Raddatz, der Zauberer, wird uns fehlen. Doch mag dieses Menschen großes, lang andauerndes Feuerwerk auch verloschen sein: Seine Magie wird bleiben, solange wir leben « DIE WELT über den Freitod von Fritz J. Raddatz

Pius Regli (Manne Pahl), Dieter Gärtner (Henry’s) und Detlef Tappe (Tappes Restaurant) über bewusste Ernährung … » ICH BIN EHER DER SCHNITZEL- WIRT « Der Trend zu einer fleischlosen oder veganen Lebensweise hat in den Metropolen längst eine Vielzahl von innovativen Restaurantkonzepten entstehen lassen. Hat Sylt noch keinen Appetit auf vegane Kost entwickelt? PROKAMPEN — Unsere Autorin Imke Wein sprach mit den Kampener Gastro-Legenden Gärtner-Tappe-Regli über ein neues Bewusstsein, Ayurveda-Kuren und persönliche Essgewohnheiten.

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