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Pro Kampen 1-2016

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Ein Stück Kampen für Zuhause. Die schönsten Seiten von Kampen präsentiert vier Mal jährlich PRO KAMPEN, herausgegeben vom Tourismus-Service. Mit News, Reportagen und vielen Infos aus Deutschlands bekanntestem Dorf. Als Heilmittel gegen Heimweh nach der Nordsee, als Appetitanreger vor dem Urlaub, als Entertainer und Informant vor Ort, als Nachlese der schönsten Wochen des Jahres.

RIESLING, what else? N o

RIESLING, what else? N o 61 | Kampener Weinpfad 26 Diese Einladung zeigt allen Genießern den Weg: Kampener Weinpfad. 6 Gastronomen, 12 Winzer, 24 Weine und einzigartige Stimmung. Bereit zum Ausschwärmen auf den Weinpfad: 150 Gäste trafen sich zum Auftakt im 1. Stock des Kaamp-Hüs Im Gogärtchen wartete auf die Weinpfadler der Riesling von Robert Weil »Alle an Bord?«, fragt Pius Regli in die Mädels-Runde, die gerade das Manne Pahl geentert hat. Es ist die erste von sechs Wein-Stationen, die von der Sechsergruppe an diesem Abend angesteuert wird. Nach einem prickelnden Aperitif vom Hause Fürst von Metternich im Kaamp-Hüs beginnt der Weinpfad. Wer, wann, wie, wohin geht oder sich in einem der zur Verfügung stehenden Shuttle-Fahrzeuge chauffieren lässt, ist jedem der gut hundertfünfzig Teilnehmer selbst überlassen. »Jo, kann losgehen«, signalisiert die illustre Runde. Zwei Winzer stehen in der Stube gemeinsam an einem Tisch und offerieren edle weiße und rote Gewächse. Ob man sich untereinander kennt? »Nein, bislang nicht persönlich, aber ich kenne seine Weine«, erzählt der Pfälzer Uli Metzger vom gleichnamigen Weingut. Bekannt sind die Kult-Metzger-Weine beispielsweise durch den Spitzenkoch Tim Mälzer, der diese in seinem Hamburger Restaurant als Hausweine anbietet. Derweil gießt Tischnachbar Stefan Doktor vom Schloss Johannisberg den Damen ein Glas Riesling ein. Beeindruckende neunhundert Jahre Weinbautradition und dreihundert Jahre Riesling-Kompetenz kann sich das erste Riesling-Weingut der Welt auf die Rheingauer Flagge schreiben. Der erste Gang, passend zu den Weinen, ist ein Käselauchsüppchen, gefolgt von einer »Kalbshaxe mit Dingens-Gemüse und Pü«, konkretisiert Pius die Komposition. Weiter geht es ins Il Ristorante. Antipasti und Scaloppine al Mascarpone werden mit tollen Gewächsen des Weinguts Leo Hillinger und Altesino kombiniert. Man genießt und schwärmt, zieht dann weiter ins Henry’s im Gourmet Eck. Neben Hans Schwarz aus dem Burgenland überzeugen hier zwei Wine-Punks auf ganzer Linie. Von Marco Zanetti und Marco Bernabei kommt unter anderem ein leichter und fruchtiger »Tongue Pogo«, ein Sauvignon Blanc à la Marlborough-Style, der sich problemlos zum Sylter Strandwein 2016 mausern könnte. Kulinarisch überrascht werden die sechs Mädels mit einer rustikalen Chili-Bratwurst an Kartoffelstampf. Nach ein paar wohltuenden Schritten und zeitüberbrückendem Windowshopping gelangen die Ladys zur vierten Station, dem Gogärtchen. Wie auch zuvor werden alle sechs völlig entspannt und reibungslos platziert, man fühlt sich überall sehr willkommen. Gereicht wird hier ein kräftiger Riesling von Robert Weil, der perfekt mit dem Tartar vom Husumer Rind und der roten Bete harmoniert. »Da ist er wieder, der Riesling«, freut man sich über das vielseitige Gewächs. Auf das Tartar folgt ein feiner Kabeljau auf Champagnerkraut – wie lecker! Im Hotel Rungholt angekommen wird ein mehr als gelungenes Rindercarpaccio an Rucolasalat mit einem Balsamico-Topping serviert, das ideal mit den Weinen von Andreas Bender und Monteverro aus der Toskana übereinstimmt. Mit dem Chauffeur geht es zum krönenden Abschluss wieder gen Startpunkt in das Restaurant Kaamp Meren, wo in modern-maritimem Ambiente unter anderem ein köstliches Risotto und die dazu passenden Weine von den Weingütern Rings aus der Pfalz und Battenfeld-Spanier aus Rheinhessen gereicht werden. Und was hört man, nicht nur von der Mädel-Clique? »Dann bis zum nächsten Jahr!«, das wohl schönste Kompliment für ein fabelhaftes Event. J. PETERSEN DIE WINZER BEIM WEINPFAD 2016 Kaamp-Hüs: Fürst von Metternich ⁄ Restaurant Kaamp Meren: Weingut Rings, Pfalz (Andi Rings) Battenfeld-Spanier, Rheinhessen (Frank Schuber) ⁄ Hotel Rungholt: Andreas Bender, Mosel / Pfalz (Andreas Bender) Monteverro, Toskana (Andreas Comploj) ⁄ Henry’s im Gourmet Eck: Hans Schwarz, Burgland (Hans Schwarz) Gipsy Wines Zanetti, Venetien (Wine Punk Marco Zanetti) ⁄ Manne Pahl: Weingut Uli Metzger, Pfalz (Uli Metzger) Schloss Johannisberg, Rheingau (Stefan Doktor) ⁄ Il Ristorante Weingut Leo Hillinger, Burgenland (Dörte Steiner) Altesino, Toskana (Lorenzo Gucci) ⁄ Gogärtchen: Weingut Christmann (Pfalz), Weingut Weil (Rheingau) ⁄ FOTOS: SYLTPICTURE, PERTERSEN, ISTOCKPHOTO/SHOTSHARE

MIN GO TOLLES HAUS, TOLLE GESCHICHTE Heide Glaeser (75) ist ein Wirbelwind. Wenn die Wahl-Berlinerin auf mitreißende Weise ihre Familiengeschichte erzählt, liegt die Vermutung nah, dass sie diese Vitalität und das Temperament wohl von ihrer Großmutter geerbt haben muss. Madame Gogarten hatte sich nämlich als junge Frau auf einer „Nordlandreise“ in Sylter Licht und Luft verliebt, woraufhin sie kurzerhand und wenig später, im Jahr 1932, die legendäre Pension Haus Gogarten eröffnete. Knapp 20 Jahre danach machte sie dann ihrer Tochter, die als Dolmetscherin auf dem britischen Fliegerhorst in Westerland arbeitete, Mut, im Herzen Kampens, ein nettes „Trinktempelchen“ zu eröffnen… das Gogärtchen. Noch heute sind das Lokal, das Haus Gogarten und das Haus Min Go im Familienbesitz. N o 61 | Promotion — Das besondere Objekt 27 Das Gogärtchen wurde in den 50er Jahren zum geselligen Zentrum des Ortes. Wie sah das Leben damals für Sie und Ihre kleinere Schwester aus? Heide Glaeser: Auf Sylt waren wir schon sehr verwurzelt – ich bin es bis heute. Aber ich genieße es auch, Großstädterin zu sein. Ich glaube, es war mehr als richtig und gut für uns, dass meine Mutter sich entschied, uns auf ein Internat zu schicken. So hatten wir später die Wahl. Meine Schwester ist übrigens nach Kanada gegangen – sie ist inzwischen leider verstorben. Ihre Großmutter führte die Pension, bis sie hochbetagt war. Ihre Mutter hatte das Gogärtchen. Wie kam das Haus Min Go noch dazu? Heide Glaeser: Meine Großmutter freute sich immer an dem Ausblick auf ein wunderbares, sanft hügeliges Terrain. Dort sollte ein Kiosk gebaut werden. Das wollte sie unbedingt verhindern und da hat sie das Grundstück gekauft… Sie plante das Min Go 1956 als späteres Quartier für sich. Im vergangenen Jahr haben Sie das Haus Min Go und die Appartements im Haus Gogarten komplett renoviert und auf den Kopf gestellt. Heide Glaeser: Oh ja, ich war fast ein Jahr ununterbrochen auf Sylt, um den Umbau zu begleiten. Mir war gerade auch beim Min Go wichtig, dass bei aller Modernität und Frische die Seele des Hauses erhalten bleibt. Das ist mir gelungen. Schöne Geschichte am Rande: Ein paar Sessel habe ich eigenhändig aus Hamburg mitgebracht und bin mit denen in Bahn und Bus angereist, da hatte ich meine eigene Sitzgelegenheit dabei. Das war sehr lustig. Die Mühe hat sich gelohnt… Sie haben Bekleidungsdesign und Psychologie beruflich miteinander vereint und sind eine Großstadtpflanze. Was machen Sie am liebsten, wenn Sie auf Sylt sind? Heide Glaeser: Ich fahre mit dem Bus bis nach Blidsel und gehe dann am Strand nach Kampen – wunderbar! Letzte Frage: Wie gefällt Ihnen der Look und die neue Philosophie vom Gogärtchen nach der Ära Seiche? Heide Glaeser: Ich bin restlos begeistert wie Florian Hühne das da jetzt macht. Besser geht es nicht… STECKBRIEF MIN GO Wünscht sich jeder, haben nur die wenigsten: Die perfekte Lage. Das Haus Min Go hat sie. Mitten in Kampen und trotzdem ruhig, mit einem wundervollen Garten ringsum // überdachter Terrasse // großem Wohnraum // toller Küche // drei Doppelzimmern // einem Einzelzimmer // zwei Badezimmern + separatem WC. Ein Traumhaus in nordisch-frischem Design, auf 130 m 2 und mit viel Seele // hundeund familienfreundlich // ab 290 €/Tag Süderweg 1A | 25999 Kampen Tel. 04651 / 995 95-0 | www.kampeninfo.de

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