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Pro Kampen 2-2015

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N o 58 | Galerien 40 ›

N o 58 | Galerien 40 › Galerie Rudolf SOMMERGÄSTE 2015 Zur Eröffnung der Saison zeigt die Galerie Rudolf Kampen in ihren großzügigen Räumen im Haus Kampeneck auch diesen Sommer wieder eine hochkarätige Auswahl an bedeutenden Kunstwerken der Klassischen Moderne. Den Auftakt bilden meist farbige graphische Blätter international bedeutender Künstler wie etwa eine Radierung aus der Suite Vollard und die anmutige Farblithographie »Le petit dessinateur« aus dem Jahr 1954 von Pablo Picasso, die auf einem Familienbild mit Francoise Gilot und den siebenund fünfjährigen Kindern Claude und Paloma Picasso beruht. Hinzu treten eindrückliche, handsignierte Werke von Georges Braque, Salvador Dali und Joan Miró. ☞E Karl Hofer (1878— 1955), Sitzende, um Ein Hauptaugenmerk der Galerietätigkeit liegt auf dem 1940, Öl auf Leinwand, 42 x 30 cm, signiert Gebiet der expressionistischen Kunst in ihren unterschiedlichen Ausprägungen. So kann die Galerie dieses Jahr mit teils frühen Gemälden von Alexej von Jawlensky und Gabriele Münter Beispiele der Kunst des »Blauen Reiters« aus München präsentieren, die in den am Bauhaus entstandenen Graphiken von Wassily Kandinsky aus den zwanziger und frühen dreißiger Jahren ihre Fortsetzung finden. Schon traditionell ist das Engagement für die Künstlergruppe »Brücke« aus Dresden. Neben Aquarellen und Zeichnungen von Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner und dem Brücke-Gast Emil Nolde lenkt die Ausstellung dieses Jahr den Blick auf die Kunst Erich Heckels. Der wurde 1893 in Döbeln bei Chemnitz als Sohn eines Eisenbahningenieurs geboren. Schon in jungen Jahren zeigt sich ein starkes Interesse für Literatur, die Schriften Nietzsches werden für das Weltbild Erich Heckels prägend. 1904 beginnt Heckel ein Architekturstudium an der Technischen Hochschule Dresden. Im folgenden Jahr ruft er mit drei Kommilitonen die Künstlergruppe »Brücke« ins Leben. Im Expressionismus der »Brücke« streben Farbe und Form nach dem reinen Ausdruck. Die Motive wie Landschaft oder Akte in der Natur beziehungsweise in freier Bewegung wurden zum Ausdrucksträger für das innere Erleben der Welt und die subjektive Empfindung der Künstler. Ihr Wollen stand damit ganz im Gegensatz zur wilhelminischen Ära und zum tradierten Stil der Kunstakademien. Dies zeigen beispielsweise Heckels frühe Radierung »Kinder am Ufer« aus dem Jahr 1912 und der berühmte Holzschnitt »Stralsund«, der im Zusammenhang mit seiner Reise nach Hiddensee entstanden ist. Zwei Aquarelle, ein »Blick aufs Meer« von 1919 und eine »Sitzende am Strand«, stehen für die ursprüngliche Naturidylle in Osterholz an der Flensburger Förde, wo Heckel 1919 ein Bauernhaus erwerben konnte. Die Zeit des Nationalsozialismus bedeutet auch für Heckel die Diffamierung als entarteter Künstler, der Krieg zerstört einen großen Teil seiner Werke. 1944 zieht sich der Künstler nach Hemmenhofen an den Bodensee zurück und lehrt als Professor für Malerei an der Akademie der bilden Künste Karlsruhe. 1970 stirbt Erich Heckel im Krankenhaus Radolfzell. Klein- wie großformatige Werke von Adolf Hölzel, Max Ackermann, Willi Baumeister, Ida Kerkovius und Oskar Schlemmer belegen die Bedeutung der Hölzelschule und des Hölzelkreises für die Moderne und machen die von den vorgenannten Künstlern jeweils unterschiedlich modifizierte Auffassung vom Primat der Mittel und vom verwandten Bildgedanken erlebbar. Eine Kollektion mit vier charakteristischen Gemälden von Karl Hofer, weitere Werke von Künstlern wie etwa Christian Rohlfs, Eduard Bargheer, Klaus Fußmann und anderen runden die Schau ab. Auch Künstlern der Insel wie Otto Eglau und Siegwart Sprotte erweist die Galerie in Einzelwerken ihre Reverenz. FOTO LINKS: SYLTPICTURE, FOTO UNTEN: THINKSTOCK Haus Kampeneck Hauptstr. 8, 25999 Kampen, Tel.: 04651 / 8357773 Keitum Westerhörn 6, 25980 Sylt/OT Keitum, Tel.: 04651 / 30234, beide geöffnet: Montag — Samstag, 11 — 18 Uhr

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